| Zyklon |
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Als Zyklon (Plural Zyklone) wird ein tropischer Wirbelsturm vor allem im Indischen Ozean bezeichnet. In anderen Weltengegenden nennt man dies Hurrikan oder Taifun. Er tritt als heftiger Wirbelsturm vor allem im Golf von Bengalen auf. Auch die im Indischen Ozean südlich des Äquators vorkommenden heftigen Wirbelstürme im Bereich von Mauritius, La Réunion, Madagaskar und der afrikanischen Ostküste nennt man Zyklone. Zyklone sind wandernde Tiefdruckwirbel mit einer Warm- und Kaltfront. An seiner Vorseite (Warmfront) gleitet warme auf kalte Luft. Infolge der Abkühlung kommt es zu langanhaltenden Niederschlägen. Nach dem Warmsektor folgt die Kaltfront. Sie schiebt sich wie eine Schaufel unter die warme Luft, hebt diese nach oben und es kommt ebenfalls zu starken Niederschlägen bei gleichzeitiger Abkühlung. Die Stürme brauen sich vor allem in den sommermonaten
über dem Indischen Ozean nördlich des Äquators zusammen
und driften dann nach Norden in Richtung Indien. Die Hauptgefahr geht
in den Küstenregionen von den mitunter mehr als 10 Meter hohen
Flutwellen aus, die heftige Taifune vor sich herschieben. Einer der
schwersten Zyklone in den vergangenen Jahren war jener, der am 30./31.
Oktober Ostindien heimsuchte. Windgeschwindigkeiten über 260
km/h brachte der Sturm auf das Festland. Über 50 Schiffe sanken
im Hafen von Paradip (einem der Hauptseehäfen des indischen Staats
Orissa) und über 10.000 Menschen starben. |
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