| Mercalliskala |
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Die Mercalliskala ist benannt nach dem italienischen Vulkanologen Giuseppe Mercalli (1850–1914). Sie ist eine zwölfteilige Erdbebenstärke-Skala, die die sicht- und fühlbaren Auswirkungen (Stärke) von Erdbeben an der Erdoberfläche aufgrund des beobachteten Geschehens und der bewirkten Veränderung einteilt und zur Beschreibung von Schäden dient. Die Angaben sind daher subjektiv und hängen vom Beobachter, von den geologischen Beschaffenheiten und von der lokalen Bebauung ab. Die Skala wurde eingeführt als es noch keine präzisen Mess-Instrumente und kein internationales Messnetz gab. Mercalli entwickelte die Skala indem er die durch das Erdbeben entstandenen Schäden dokumentierte und tabellierte. Dadurch konnte er auch den ungefähren Ursprung des Bebens festlegen, denn je weiter entfernt ein Ort vom Epizentrum, desto geringer die entstandenen Schäden. Die international am häufigsten gebrauchte Skala ist jedoch die nach oben offene Richterskala. In Europa gibt es auch noch die MSK-Skala (Medvedev-Sponheuer-Karnik-Skala), welche eine modifizierte Form der Mercalli-Skala ist. Mit der MSK-Skala lassen sich die "Stärken" eines Erdbebens für beliebige Orte angeben. Diese Stärken werden ebenso in 12 Grade eingestuft, für die es jeweils ausführliche Erläuterungen gibt. |
Erklärung aus www.wikipedia.de |